Artikel-Schlagworte: „schwarze Katze“
Kurzinformationen
Lebensverlängernd
Die Lebenserwartung eines Katzenhalters steigt um etwa 6 Monate gegenüber dem Durchschnitt. Studien belegen, dass Katzenschnurren den Stresspegel und den Blutdruck des Katzenhalters senkt. Allerdings verlängert sich die Lebenserwartung bei der Haltung mehrerer Katzen nicht automatisch um 6 Monate pro Katze.
Verhaltensstörung
Weist eine Katze plötzlich eine Verhaltensstörung auf, sollte der erste Gang zum Tierarzt führen. Schmerzen oder eine Krankheit können Ursache für eine Verhaltensstörung sein. Liegt keine medizinische Ursache für die Verhaltensstörung vor, kann ein Katzenpsychologe bzw. Katzenverhaltenstherapeut weiterhelfen.
Geschmackssinn bei Kitten
Mit etwa 3 Monaten wird der Geschmackssinn bei Kitten trainiert. Was Kitten zu diesem Zeitpunkt nicht als lecker betrachten, werde sie auch später nicht mehr probieren oder essen.
Ältere Katzen
Da bei älteren Katzen das Gehör nicht mehr unbedingt einwandfrei funktioniert und auch die Augen nachlassen, verunsichern Veränderungen in ihre gewohnten Umgebung sie sehr.
Katzenzunge
Die Katzenzunge fühlt sich an wie ein Reibeisen. Die Häkchen helfen der Katzen Wasser aufzunehmen. Aber die Häkchen helfen auch bei der Fellreinigung. Die Häkchen machen die Katzenzunge so rauh, dass die Katze ohne große Probleme beim Fressen Fleisch von Knochen abfeilen kann.
Verletzte Katze
Nach dem Tierschutzgesetz gilt die Pflicht einem verletzten Tier zu helfen. Erst Hilfe leisten und zur einem Tierarzt bringen. Der Tierarzt ist verpflichtet, das Tier zu behandeln.
Katzenpupillen
Riesenpupollen bei Katzen können verschiedene Auslöser haben – Schock, plötzlicher Schmerz, bessere Sehfähigkeit bei Dämmerung und Dunkelheit, starker Stress.
Glückskatzen
Dreifarbige Katzen werden Glückskatzen genannt. In der Regel sind Glückskatzen weiblich, da die Fellfarbkombination rot/schwarz oder blau/creme nur mit zwei x-Chromosomen (also weiblich) entstehen kann.
Schwarze Katzen
Auch schwarze Katzen haben eine Tigerzeichnung. Bei Licht oder Sonne ist die Zeichnung zu erkennen.
Kuschelige Wärme
Für Katzen liegt die Wohlfühlwärme um 24°C. Bei Wohlfühlwärme suchen die Katzen nicht unbedingt Kontakt zu einem warmen Körper oder einer Decke und sie schlafen auch nicht ganz eng zusammengerollt.
Wasser trinken
Wie für Wüstentiere sinnvoll speichert der Körper der Katze das getrunkene Wasser. Normalerweise bekommt die Katze die benötigte Flüssigkeit aus ihrer Nahrung. Bei Fütterung von Trockenfutter sollte immer darauf geachtet werden, dass die Katze genug Wasser trinkt.
Der kleine Katzengarten
Jeder Katze, auch reinen Hauskatzen, kann das Vergnügen eines eigenen kleinen Gartens bescherrt werden.
Eine alte Katzentoilette oder ein breiter Blumenkasten eignen sich zur Aussaat von Rasen. Löcher, damit das Wasser nach unten abfließen kann, in den Boden bohren. Blumenerde rein, das Saatgut (Golf- oder Spielrasen) dicht säen und eine weitere, dünne Schicht Blumenerde darüber.
Katzenspielzeug
Katzenspielzeug gibt es in allen möglichen Variationen – Mäuse, Bälle etc. Das Spielzeug sollte möglichst immer kleiner sein als die Katze, dann paßt es in der Beuteschema der Katze.
Das Katzenspielzeug sollte nach dem Spielen immer gut weggeräumt werden, denn steht es immer zur Verfügung, verliert die Katze das Interesse daran. Weggeräumtes Spielzeug nach einiger Zeit wieder hervorholen und die Katze wird wieder ihren Spaß damit haben.
Augenfarbe
Bei Geburt haben die Kitten blaue Augen. Erst im Zeitraum der 8.-10. Lebenswoche nehmen die Augen die endgültige Farbe an.
Die dollen 5 Minuten
Jeder Katzenhalter kennt die Situation – die Katze rast plötzlich wie von Sinnen durch die Gegend, rast den Kratzbaum rauf und wieder runter und ist gar nicht zu stoppen. Auslöser kann u.a. ein Geräusch, ein Traum, das eigene Spiegelbild oder auch die Erleichterung nach dem Gang auf die Katzentoilette sein.
Katzenkrallen
Die Katze kann mit ihren Krallen nicht nur Beute packen und festhalten, sondern sie kann damit auch die 3. Dimension nutzen, in dem sie an Bäumen hochklettern kann.
Die Krallen wachsen ein Leben lang und nutzen sich beim Laufen nicht ab.
Im Eifer des Gefechts
Spielen Katzen zusammen kann es passieren, dass eins der Tiere übers Ziel hinausschießt und ihre Krallen und Zähne zu intensiv nutzt.
Jungtiere flüchten mit einem schrillen Schrei, erwachsene Katzen fauchen einmal und hören aufzuspielen.
Selbständig
Haben Kitten die 12. Lebenswoche erreicht können sie ohne die Wurfgeschwister und auch ohne die Mutterkatze auskommen. Bis zur 12. Lebenswochen haben die Kitten alles was zum Überleben gehört gelernt. Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt für die Kitten in ihr neues Zuhause zu ziehen.
Die Katze schmollt
Viele Katzenhalter kennen das. Das ist man ein paar Tage in Urlaub oder auf Geschäftsreise gewesen und freut sich nach Hause zu kommen und die Katze(n) wiederzusehen. Von Begrüßung allerdings keine Spur, sondern man wird ignoriert.
Das Schmollen und Sich-Zurückziehen sind eigentlich Anzeichen, dass die Katze(n) ihren Menschen vermißt haben. Nehmen Sie sich ein bißchen mehr Zeit für die Katze(n) und alles ist wieder in Ordnung.
Alte Katzen
Bei Katzen, die in die Jahre gekommen sind, kommt es durchaus vor, dass sie ähnlich wie bei uns Menschen nicht mehr so gut hören, sehen, riechen und schmecken können. Ihre Reaktionen werden langsamer und sie können auch vergesslich werden. Die gewohnte Tagesroutine ist daher gerade bei Katzen in hohem Alter sehr wichtig.
Katzenminze & Baldrian
Viele Katzen reagieren auf Katzenminze und Baldrian. Manche Katzen gehen nur in die Nähe, andere werden zum Spielen angeregt oder speicheln intensiv.
Allerdings hat weder Katzenminze noch Baldrian eine beruhigende Wirkung auf unsere Katzen.
Katzengras
Katzengras sollte immer auf etwa 5 cm runtergeschnitten werden.
Vorsichtig bei Zyperngras und andere Ziergräser – die Grashalmränder können sehr scharf sein und bei der Katze zu inneren Schnittverletzungen führen.
Vorsicht – GIFTIG!
Schneckenkorn und auch einige Bioschneckenbekämpfungsmittel sind für Katzen sehr gefährlich. Der Geschmack warnt die Katze auch nicht, da diese Mittel “angenehm” schmecken.
Bei ersten Symptomen, wie Zittern, Speicheln, Sabbern und krampfartigem Erbrechen, umgehend einen Tierarzt aufsuchen.
Allergie
Wie auch wir Menschen können unsere Katzen allergisch reagieren. Am häufigsten treten Hautreaktionen auf, aber auch zu Asthmaanfällen kann es kommen.
Spielen
Katzen macht das Spielen besonders viel Spaß, wenn sich das Katzenspielzeug wie Beute verhält. Eine Spielzeugmaus sollte also ruhig mal über die Couch huschen oder unter ihr verschwinden und an anderer Stelle wieder zum Vorschein kommen.
Katzen-Wecker
Jeder Katzenhalter kennt die Situation, dass die Katze einen gern morgens früher weckt als geplant. Vorallem am Wochenende geht der Katzen-Wecker auch schon mal sehr früh los. Die beste Möglichkeit der Katze mitzuteilen, dass sie zu früh dran ist, dass man, auch, wenn es schwerfällt, sich schlafend stellt und möglichst ruhig weiteratmet.
Katzenstudie – Tiffy

Name: Tiffy
Geschlecht: Katze (kastriert)
Geburtsdatum: wahrscheinlich im August 2007
Geburtsort: Deutschland
Fellfarbe: schwarz
besonderes Merkmal: weiße Härchen auf der Brust

Ende Januar 2008 ist Tiffy bei uns eingezogen. Bei ihrem Einzug war Tiffy geschätzt 6 Monate alt. Tiffy haben wir über die Tierhilfe Niederrhein e.V. gefunden. Tiffy war zusammen mit mehreren anderen Katzen aus schlechter Haltung geholt worden.
Da Tiffy zu dem Zeitpunkt noch keinen Namen hatte, sie aber einen für die Kartei des Vereins brauchte, bekam Tiffy den Namen Tiffy. Wir haben den Namen nicht geändert, denn für uns war er ein Wink des Schicksals. Unser Sternenkater Samson hat uns Tiffy geschickt (siehe Sesamstraße – Samson und Tiffy).
Am Tag ihres Einzugs hatte Tiffy ihre erste Impfung bekommen. Leider hatte Tiffy aber einen fieberhaften Virusinfekt, der durch unseren Tierarzt erst mit Antibotika und dann mit homoöpathischen Mitteln behandelt wurde und schnell abgeklungen ist. Nach ihrer Genesung wurde die Impfung wiederholt.
Tiffy ist eine wunderschöne schwarze Katze, die wie die meisten schwarzen Katzen ein paar weiße Haare direkt auf der Brust hat. Hier würde ich mich freuen, von anderen Haltern schwarzer Katzen und Katern zu hören, ob ihre Katzen, ähnlich wie unsere Tiffy, eher zurückhaltend und schüchtern sind.
Im Mai 2008 wurde Tiffy kastriert. Bis zu diesem Zeitpunkt hat es keinerlei Anzeichen für eine Rolligkeit gegeben und der Zeitpunkt paßte perfekt. Nach der OP hatte Tiffy einen geschorenen Bauch und tolles desinfizierendes silbernes Spray drauf. Am Abend hatte Tiffy das Spray komplett abgeleckt. Am unteren Ende der OP-Naht hatte Tiffy wohl ein paar Mal zu kräftig an den Fäden gezogen, dort dauerte die Heilung ein paar Tage länger, aber es war nichts schlimmes.
Tiffy ist zum einen sehr anhänglich, zum anderen aber auch sehr schüchtern. Fremde mag sie so gar nicht und auch bei mir nimmt sie regelmäßig Reißaus
. Wenn mein Mann aber auf Geschäftsreise ist, dann habe ich das Vergnügen und die Möglichkeit Tiffy oft zu streicheln und zu schmusen. Sie kommt dann auch von allein regelmäßig zu mir.
Auch, wenn Tiffy schüchtern ist, so ist sie, wie es von einer Katze erwartet wird, neugierig. Sie untersucht ihr Fremdes mit größter Vorsicht. Ist sie sich sicher, dass keine Gefahr droht dann wird das Fremde untersucht und auch bespielt.
Tiffy spielt sehr gern. Sie liebt ihren Da Bird, aber auch ihren Cat Catcher. Sie flitzt hinterher und schafft es den Da Bird oder auch den Cat Catcher schneller zu kriegen als wir als Dosis reagieren können. Sie hat also regelmäßig ihre Jagderfolge. Sie mag es aber auch mit ihrer gestrickten Baldrianmaus zu spielen. Die Maus wird bekuschelt und beschmust und mit den Pfoten bearbeitet.
Tiffy hält sich viel im Arbeitszimmer auf und liegt gern in einem der Kartons, in ihrem kuscheligen Katzenbettchen oder oben auf dem Kratzbaum.

Aber auch das „Katzenzimmer“ mit Kratzbaum und Heizungsliege ist ein beliebter Aufenthaltsort für Tiffy. Im Katzenzimmer kann sie von Kratzbaum, der direkt unter dem Fenster steht die Umgebung gut beobachten. Sonnenbäder stehen auch hoch im Kurs.
In 2008 ist Tiffy gar nicht in den Garten gegangen. Sie hatte auch in unserer Gesellschaft immer einen starken Drang reinzugehen. Wir haben nach ein paar Versuchen es gelassen, Tiffy mit nach draußen zu nehmen. In 2009 hat sie sich dann langsam rausgetraut. Wahrscheinlich hat sie Sammy immer wieder draußen gesehen und wollte wissen, was draußen so interessant ist. Inzwischen wagt sie sich sogar mehr als 2 Meter von der „sicheren“ Terrassentür weg in den Garten. Der Garage hat sie auch schon einige Besuche abgestatt.

Beim Futter ist Tiffy ein wenig mäkelig. Anfangs hat Tiffy mit Heißhunger verschiedene Sorten von animonda gefressen. Irgendwann war dann Schluß damit. Und nur durch einen Zufall sind daraufgekommen, dass Tiffys neues Lieblingsfutter die Hühnerschenkel von almo nature sind, aber wirklich nur die Hühnerschenkel. Wir bieten Tiffy regelmäßig auch andere Naßfuttersorten an, aber bisher hatten wir noch keinen Erfolg. Also stehen die Hühnerschenkel auf den Speiseplan. Trockenfutter mag Tiffy überhaupt nicht. Wie die meisten Katzen auch, steht Tiffy auf die Katzensticks von Aldi Süd.
Insgesamt gesehen ist Tiffy durch und durch Katzenmädchen
. Sie ist hat ihren eigenen Kopf, genießt es, wenn es ihr paßt gekrabbelt und geschmust zu werden. Sie spielt viel und mag es „Center of Attention“ zu sein.




