Artikel-Schlagworte: „Katze“
Zitate rund um die Katze
“Oft denk ich, viel mehr Leute sollten Katzen haben. Sie würden von ihnen eine Menge über den Umgang mit Menschen lernen.”
Barbara Rütting – deutsche Schauspielerin, Autorin und Politikerin
“Katzen sind die rücksichtsvollsten und aufmerksamsten Gesellschafter, die man sich wünschen kann.”
Pablo Picasso (1881 – 1973) – spanischer Maler, Grafiker und Bildhauer
“Wir können die Seele der Katze niemals vollständig verstehen, wenn wir nicht selbst Katze werden.”
St. George Jackson Mivart (1827 – 1900) – englischer Zoologe mit dem Spezialgebiet der vergleichenden Anatomie und ein katholischer Naturphilosoph
“Katzen lieben Menschen viel mehr als sie zugeben wollen. Aber sie besitzen soviel Weisheit, dass sie es für sich behalten.”
Mary E. Wilkins Freeman (1852 – 1930) – US-amerikanische Schriftstellerin
“Die Menschheit läßt sich grob in zwei Gruppen einteilen: In Katzenliebhaber und in vom Leben Benachteiligte.”
Francesco Petrarca (1304 – 1374) – italienischer Dichter und Geschichtsschreiber.
“Das kleinste Katzentier ist ein Meisterwerk.”
Leonardo da Vinci (1452-1519) – Maler, Bildhauer, Architekt, Anatom, Mechaniker, Ingenieur und Naturphilosoph
“Wenn sich eine Katze wohlfühlt, kann sie ein unbeschreibliches Geräusch in ihrer Kehle rollen lassen. Es ist eines der schönsten Geräusche der Welt und man nennt es Schnurren.”
Elke Heidenreich – deutsche Autorin, Literaturkritikerin, Kabarettistin, Moderatorin, Journalistin und Opern-Librettistin
“Nachsinnend nehmen sie der Sphinxe edle Haltung ein, die dämmernd an dem Strand der tiefen Einsamkeiten endlose Träume dichten in lässiger Entfaltung.”
Charles Baudelaire (1821-1867) – französischer Schriftsteller
“Wer mit Katzen spielt, muss auf einen Kratzer gefasst sein.”
Miguel de Cervantes (1547-1616) – spanischer Schriftsteller
“Keine Katze ist Falsch. Es gibt wenige Tiere, in deren Gesicht der Kundige so eindeutig die augenblickliche Stimmung lesen zu könnte wie in dem der Katze.”
Konrad Lorenz (1903-1989) – österreichischer Zoologe
“Tiere sind ein Stück Lebenskraft. Wer seine Seele nicht vollkommen eingemauert hat, bekommt etwas davon ab, sobald er sich ihnen zu wendet.”
Dr. Ralph Hannes – Biologe, Zoologe und Humanpsychotherapeut
“Katzen erreichen mühelos, was uns Menschen versagt bleibt: durchs Leben zu gehen, ohne Lärm zu machen.”
Ernest Hemingway (1899-1961) – US-amerikanischer Schriftsteller
“Gott schuf die Katze, damit der Mensch einen Tiger zum streicheln hat.”
Victor Hugo (1802-1885) – französischer Schriftsteller der Romantik
“Sie ist ein außerordentlich schmuckes, reinliches, zierliches und anmutiges Geschöpf, jede ihrer Bewegungen nett und angenehm, und ihre Gewandtheit wahrhaft bewunderungswürdig.”
Alfred Brehm (1829-1884) – deutscher Zoologe
“Könnte man den Menschen mit der Katze kreuzen, würde man damit den Menschen verbessern, aber die Katze verschlechtern.”
Mark Twain (1835-1910) – US-amerikanischer Schriftsteller
“Unter allen Geschöpfen Gottes gibt es nur eines, das sich keiner Versklavung unterwerfen lässt. Dieses eine ist die Katze.”
Mark Twain (1835-1910) – US-amerikanischer Schriftsteller
Katzenfotografie
Jeder Katzenhalter kennt die Schwierigkeiten Fotos von seinen Katzen zu machen. In der Regel ist man Amateur, hat zwar eine gute Digitalkamera, aber die Katzen wollen nicht in der niedlichen Pose bleiben, wenn der Katzenhalter mit der Kamera kommt oder auf den Fotos scheinen die Katzen Geister zu sein, da sie in ihrer Bewegung wieder mal schneller als die Kamera waren.
Auch hat man als Katzenhalter die Kamera nicht immer „schussbereit“ bei sich und die eben noch niedliche Pose oder lustige Situation der Katze ist längst vorbei bevor die Kamera bereit ist.
Ich persönlich habe mir angewöhnt den Serienfotomodus bei der Kamera einzustellen. Ohne Blitzlicht ist das echt gut, mit Blitz sind Serienfotos nicht wirklich schnell hintereinander zu machen. Durch die Serienfotos habe ich immer wieder das Erfolgserlebnis eine ganz außergewöhnliche Situation eingefangen zu haben. Oder auch eine tolle Serie von Fotos, die schon fast einer Animation oder einem Daumenkinofilmchen nahe kommen.
Es gibt aber auch Katzenhalter, die sind fast wie Profis, wenn es darum geht Fotos von Katzen zu machen. Sie fotografieren dann nicht nur ihre Katzen, wie sie sich auf dem Balkon oder der Terrasse flezen, sondern machen gestochen scharfe Fotos selbst, wenn die Katze gerade mitten in einem Luftsprung oder sonst wie in Aktion ist.
Dann gibt es auch Profis, die jede Katze und jeden noch so quirligen Wurf Kitten ins rechte Licht rücken und dabei genau wissen, wie sie die schönsten Fotos machen können. Da die Katzen in ihrem Zuhause fotografiert werden, entsteht für die Katzen wenig Stress, denn sie sind in ihrer gewohnten Umgebung. Nur sind halt ein paar Fremde da, die mit diesen Knipseapparaten ständig auf die Katzen „lauern“. Die Katzenfotografen gehen dabei voll auf die zu fotografierenden Katzen ein und nutzen auch den natürlichen Spieltrieb und die Neugierde der Katzen. Zeigt eine Katze kein Interesse mehr am Fotografiert werden, dann wird sie natürlich zu nichts gezwungen. So eine Katzenfotosession ist daher nicht auf die Minute genau abzustimmen, sondern kann mal länger oder mal kürzer dauern – es kommt dabei immer auf die Katzen an.
Besonders gelungen finde ich die Webseite „jinis magicats“.
Die beiden Fotografinnen hinter diesem neuen Projekt haben viel tierische Erfahrung und haben bisher nicht nur ihre eigenen Tiere ins rechte Licht gesetzt, sondern auch schon viele andere Katzen.
Die aktuellen Fotos auf der Webseite zeigen Abessiner, Norwegische Waldkatzen und Ragdolls. Weitere Fotoserien folgen in der nächsten Zeit.
Haarballen
Unsere Katzen sind sehr reinliche Tiere und verbringen jeden Tag mehrere Stunden mit der Fellpflege. Bei der Fellpflege lecken sich die Katzen am ganzen Körper und nehmen mit ihrer rauhen Zunge auch lockere Haare aus dem Fell auf und verschlucken sie.
Die Rauhheit der Oberseite der Katzenzunge entsteht durch die Hornpapillen, mit den die Katzenzunge besetzt ist. Bei der Fellpflege bleiben die lockeren Haare aus dem Fell an den Hornpapillen hängen und können von der Katze nur verschluckt, aber nicht ausgespuckt werden. Der Katzenmagen kann die verschluckten Haare leider nicht verdauen, sondern die Katze muß die Haare auf andere Weise ausscheiden.
Es ist wahrscheinlich keinem Katzenhalter unbekannt, dass eine Katze ab und an eine Haarwurst erbricht, wenn die Haare nicht über den Verdauungstrakt ausgeschieden werden. Würgt und erbricht eine Katze ständig sollte schnellstmöglich ein Tierarzt aufgesucht werden. Dies ist kein normales Verhalten der Katze.
Das gefährliche an den Haarballen ist aber, dass nicht jede Katze in der Lage ist die Haarballen über den Verdauungstrakt auszuscheiden oder die Haare als Haarballen oder -wurst zu erbrechen.
Im Laufe der Zeit kann es passieren, dass diese Haarballen immer härter werden und letztendlich auch zu einem Darmverschluß führen können. Ein Darmverschluß durch Haarballen kann nur operativ behandelt werden.
Langhaarkatzen haben meist häufiger mit Haarballen zu tun als Kurzhaarkatzen. Gerade zu den Zeiten des Fellwechsels oder bei Hitze im Sommer werden Katzenhalter vermehrt Haarballen „begegnen“.
Ein Haarballen wird auch Bezoar* genannt. Es gibt verschiedene Möglichkeiten seine Katzen zu unterstützen, damit es nicht zu Bezoaren kommt:
- Regelmäßiges Kämmen, damit die lockeren Haare im Fell erst gar nicht von der Katze verschluckt werden können.
Werden Katzen schon im jungen Alter an Kamm und Bürste gewöhnt, genießen sie in der Regel ihr Leben lang die unterstützende Fellpflege durch den Katzenhalter. - Katzengras hilft der Katze diese Haarballen zu erbrechen.
- Spezialpasten, wie z. B. Malzpaste, helfen dem kätzischen Verdauungstrakt die Haarballen auf natürliche Art und Weise auszuscheiden.
Viele Katzenfuttersorten enthalten heute Gleitstoffe, die es der Katzen ermöglichen Haarballen über den Verdauungstrakt auszuscheiden. Diese Gleitstoffe ölen gewissermaßen die Haare ein und vermeiden somit schon die Bildung von Haarballen im Katzenmagen.
*Ein Bezoar (von arabisch bazahr) ist ein Ball aus verschluckten unverdaulichen Materialien wie Haaren, der als Trichobezoar physiologischerweise im Magen von Greifvögeln oder Katzen … gebildet wird.
Quelle: Wikipedia.de
Feline Senses – Lebensfreude für Katzen mit Ataxie e. V.
Danke an Barbara Helferich und Sari, die den nachfolgenden Text für den Meine Katze und ich-Blog geschrieben und die Fotos zur Verfügung gestellt haben.
“Ataxie-Katzen fühlen sich nicht behindert und sprühen voller Lebensfreude –
sie haben eine Chance auf Leben verdient” Barbara Helferich
Der Verein
Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, über die Behinderungen, speziell bei Ataxie-Katzen, aufzuklären. Das Wohlergehen und die Lebensfreude dieser Katzen liegen uns am Herzen. Fehlendes Wissen rechtfertigt unserer Meinung nach nicht das Einschläfern vieler Tiere. Um das Wissen über Ataxie bei Katzen stetig zu erweitern und Hilfestellung zur artgerechten Haltung geben zu können, pflegen wir einen Austausch mit Fachkundigen sowie Ataxiekatzenhaltern.
Einen wichtigen Teil des Vereins stellen unsere Unterstützer dar, sei es als aktives Mitglied, Förderer oder Sponsor. Gemeinsam sind wir stark für die Katzen mit Ataxie.

Was ist eine Katze mit Aatxie?
Eine Ataxie-Katze ist eine ganz normale Katze, jedoch mit einer Behinderung: Als sogenannte „Wackelkatze“ hat sie eine Störungen bei der Koordination ihrer Bewegungsabläufe. Katzen mit Ataxie nehmen ihre Behinderung nicht als solche wahr und leiden bei artgerechter Haltung nicht. Ganz im Gegenteil: Eine Ataxie-Katze kann ein langes und vor allem schönes Leben mit nur wenigen Einschränkungen haben.
Hallo, ich bin Sari – die Wackelkatze


Ich bin die Vereinsbotschafterin des gemeinnützigen Vereins, der für uns Katzen mit Ataxie gegründet wurde. Leider werden nach wie vor viele der scheinbar „schwerbehinderten“ Katzen von ihrem vermeintlichen Leiden bereits im Kittenalter „erlöst“. Ursache ist eine weit verbreitete Unkenntnis über diese Behinderung. Unser Verein will das ändern.
Als Ataxiekatze und Vereinsbotschafterin liegt mir die Aufklärung zum Thema Ataxie bei Katzen am Herzen.
Kurz zu mir: am 28. August 2008 wurde ich geboren und habe trotz Ataxie und Epilepsie Sonne in meinem Herzen. Mit voller Aufmerksamkeit nehme ich an meiner Umgebung teil. Herausforderungen nehme ich, gerne an. Mit viel Energie und Lebensfreude meistere ich mein Leben, Angst kenne ich nicht. Falle ich um, stehe ich einfach wieder auf. Ich fühle mich nicht behindert und lasse mir das auch nicht einreden *miau*. (Mit großer Lebensfreude meistere ich – mit ein wenig Unterstützung von katzenliebenden Menschen – die Herausforderungen eines Katzenlebens.)
Wie wurde ich zu einer Ataxie-Katze?
Während der Trächtigkeit kam meine Mutter mit dem Feline Parvo-Virus (Erreger der Katzenseuche) in Kontakt. Dabei wurde ich mit dem Virus infiziert, meine Geschwister hatten mehr Glück. Wenn die Katzenkinder mit dem Laufen anfangen, wird in der Regel die Ataxie bemerkt. Bei mir wurde sie in der fünften Lebenswoche sichtbar.
Wie ist die Ataxie bei mir?
Durch das Virus wurden Teile meiner rechten Gehirnhälfte beschädigt. Mit der Zeit kann die linke Gehirnhälfte übrigens Aufgaben der Rechten übernehmen. Leider bedeutet das aber nicht, dass Ataxie heilbar ist. Jedoch ist eine deutliche Verbesserung durch Trainieren der Koordination und auch Konzentration möglich. Darum trainiere ich schön fleißig.
Auf www.saricat.de gibt es mehr Informationen zu mir.
Text und Bilder von Barbara Helferich
(Vervielfältigung, auch auszugsweise, ohne Genehmigung nicht gestattet)
Chippen
Wie auch ich, so haben Sie als Katzenhalter bestimmt schon mal überlegt, ob seine Katze(n) gechippt und damit registriert werden sollten. Auch, wenn es derzeit keine generelle Kennzeichnungspflicht gibt, in Berlin und Hamburg zum Beispiel, ist es schon Pflicht.
Für die Freigängerkatzen, die viel draußen unterwegs sind, ist das Chippen und Registrieren eine sichere Möglichkeit eine bei ihnen entlaufene und wo anders zugelaufene Katze zu identifizieren.
Auch im schlimmsten Falle, da wo die Katze irgendwo verletzt oder tot gefunden wurde, kann dem Halter Gewissheit über den Verbleib seiner Katze gegeben werden.
Bei reinen Hauskatzen überlegen Sie sich als Katzenhalter bestimmt, warum Sie die Katze beim Tierarzt chippen lassen sollten, denn diese Katze ist ja eine reine Hauskatze. Aber auch eine Hauskatze kann es mal schaffen aus der sicheren Wohnung auszubüxen oder erschreckt in die falsche Richtung zu laufen und dann wird es oftmals schwierig das entlaufene Tier eindeutig zu identifizieren.
Zum Hintergrund: Das Chippen ist heute neben dem Tätowieren eine gängige Kennzeichnungsmethoden, um sein Tier im Verlustfall eindeutig zu identifizieren. Der 12 Millimeter große Chip hat eine eindeutige Buchstaben-Zahlenkombination, die weltweit nur einmal vergeben ist. Er wird meist an der linken Halsseite injiziert. Die Injektion des Chips ist für das Tier vollkommen schmerzlos und wird vom Tierarzt ohne Narkose vorgenommen. Die Tätowierung erfolgt unter Narkose. Nachteil der Tätowierung als Kennzeichnung ist, dass die Tätowierung mit der Zeit verblassen kann und nicht so eindeutig in der Codierung ist, wie der Chip, denn jeder Tierarzt hat seine eigene Methode einen Code zu „erstellen“.
Haben Sie den Entschluß getroffen, dass die Katze einen Chip bekommt, sollte Sie als verantwortungsbewusster Katzenhalter auch die Registrierung nicht vergessen. Denn der Chip hilft nichts, wenn die Katze nicht auch registriert wurde. Im Verlustfall müsste die Katze unnötig lange im Tierheim sitzen, bis der Halter ermittelt werden kann oder die Katze kann gar nicht dem Halter zurückgebracht werden, obwohl sie gechippt wurde.
Bei TASSO e.V kann die Katze kostenlos registriert werden. Bei der Registrierung werden die Halter- und Tierdaten in der Datenbank mit der Chipnummer verknüpft. Anhand der Nummer können Sie dann als der Besitzer eindeutig festgestellt werden.
TASSO ist das größte Haustierzentralregister in Europa. 4,6 Millionen Tiere genießen bereits Sicherheit und Schutz durch die Registrierung. Ohne Registrierung hat ein entlaufenes Tier kaum eine Chance, seinen Besitzer wieder zu sehen. TASSO vermittelt pro Jahr über 50.000 vermisste Tiere zurück und ist für Hilfesuchende rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr erreichbar.
Quelle u.a.: TASSO
feles, felis, …
Die Hauskatze stammt ursprünglich von der nordafrikanischen Wild- oder Falbkatze Felis silvestris lybica ab.
| Singular | Plural | |
| Nominativ1 | feles | feles |
| Genitiv2 | felis | felium |
| Dativ3 | feli | felibus |
| Akkusativ4 | felem | feles |
| Ablativ5 | fele | felibus |
1Der Nominativ (von lat. nominare „benennen“) ist die Grundform des Substantivs und der 1. Kasus (Fall) in der Deklination. Im Satz steht das Subjekt im Deutschen immer im Nominativ. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Nominativ auch 1. Fall oder Wer-Fall genannt.
2Der Genitiv, seltener Genetiv (von lat. casus genetivus — „die Herkunft bezeichnender Fall“), im Deutschen auch Wesfall oder Wessenfall, ist in der deutschen Grammatik der 2. Fall.
3Der Dativ (v. lat.: datum = Gegebenes) gehört in der Grammatik zu den Kasus (dt. Fälle). Er bezeichnet in indogermanischen, weiterhin synthetischen Sprachen das indirekte Objekt. Er kann darüber hinaus weitere Funktionen haben. Der Dativ heißt in der deutschen Grammatik auch 3. Fall oder Wemfall.
4Der Akkusativ ist ein grammatikalischer Fall (lateinisch Kasus). Er markiert in vielen Sprachen (z. B. im Deutschen und Lateinischen) typischerweise die semantische Rolle, die nicht aktiv handelt (= Patiens; vgl. direktes Objekt). Er wird auch als sogenannter Wenfall bezeichnet, da man nach dem Akkusativ mit „Wen …?“ (bzw. „Was …?“) fragt. Er wird in der deutschen Grammatik als der 4. Fall bezeichnet.
5Der Ablativ ist ein Kasus der Grammatik mehrerer lebender und toter Sprachen. Ursprünglich ein Separativ (daher auch die Etymologie von lat. auferre – wegnehmen), hat er ein weites Funktionsspektrum bekommen. Seine häufigsten Funktionen sind Trennung („von … her“), Mittel oder Werkzeug („mit“, „durch“), Begleitung („in Begleitung von“), Ortsangabe („in, an, auf“) und einige andere. Welche Funktionen oder Bedeutungen ausgeprägt sind, ist von Sprache zu Sprache unterschiedlich. Viele Sprachen besitzen keine eigentlichen Ablativ-Formen, sondern müssen ihn mit Hilfe von Präpositionen oder Postpositionen ausdrücken.
Bachblüten
Die Bachblütentherapie wurde von dem englischen Arzt Dr. Edward Bach in den 1930er entwickelt. Er entdeckte und entwickelte ein natürliches, für jedermann einfach anwendbares Verfahren zur Förderung der seelischen Gesundheit und damit zur Vorbeugung von körperlichen Erkrankungen – bei Mensch und Tier.
Die original Bachblüten werden bis heute größtenteils noch an den von Dr. Edward Bach festgelegten englischen Fundorten in freier Natur gesammelt. Zur Anwendung kommen 37 speziell aufbereitete Blütenessenzen von wild wachsenden Pflanzen und Bäumen und Heilquellwasser (Rock Water) in individuell zusammengestellten “Bachblütenmischungen”. Zusätzlich gibt es die sogenannten Notfalltropfen, auch bekannt als Rescue Remedy. Die Notfalltropfen bestehen aus 5 der Bachblüten und dienen wirklich nur zur Anwendung im Notfall. Rescue Remedy gibt es auch als Salbe oder Spray.
Die Bachblütenmischungen sind soweit bekannt medizinisch gesehen nebenwirkungsfrei und vertragen sich mit jeder anderen Form schulmedizinischer und naturheilkundlicher Therapie.
Bachblüten können bei Katzen sowohl bei körperlichen als auch psychischen Problem angewendet werden. Sie wirken im so genannten elektromagnetischen Schwingungsfeld eines Lebewesens. Bachblüten sind die nachgewiesenermaßen die sanfteste Methode Disharmonien und verhaltensbedingte Auffälligkeiten bei Katzen zu regulieren.
Die Praxis hat gezeigt, dass Katzen besonders schnell auf die positiven Schwingungen der Bachblüten reagieren. Gute Erfolge werden bei der Behandlung von akuten psychischen Störungen wie Ängste, Aggressionen sowie Verhaltensauffälligkeiten in Form von Eingewöhnungsproblemen, Unsauberkeit, bei Notfällen jeder Art und als seelische Unterstützung in schwierigen Situationen wie Umzug, einem Transport oder Tierarztbesuch erzielt.
Es gibt zwar Standardmischungen für z.B. Unsauberkeit, Angst oder Aggressionen, die einer Katze gegeben werden können. Aber ich persönlich finde, dass eine Bachblütenmischung immer individuell auf die Katze abgestimmt zusammengestellt sein sollte, damit die richtigen Bachblüten zur Anwendung kommen.
Eine individuell zusammengestellte Bachblütenmischung – mit maximal 5 verschiedenen Bachblüten in einer Mischung – besteht entweder aus Heilquellwasser und 1 Tropfen jeder benötigten Bachblütenessenz auf 10 ml Heilquellwasser oder aus Globuli (Streukügelchen).
Wichtiger Hinweis: Die Bachblütentherapie ist wissenschaftlich umstritten, schulmedizinisch nicht anerkannt und ersetzt nicht eine tierärztliche Behandlung! Ein sogenanntes Heilversprechen bzw. eine Erfolgsgarantie kann, darf und wird nicht geben.
Der Katzenschwanz
Katzen „kommunizieren“ auf vielfältige Weise mit anderen Katzen, aber auch mit uns. Diese Kommunikation durch den Schwanz der Katze ist keine bewusste Kommunikation, sondern eher ein „Stimmungsbarometer“ oder „Signalgeber“.
Der Katzenschwanz dient der Katze einerseits dazu im Sprung und im Fall die Balance zu halten und andererseits ist der Katzenschwanz ein Indikator für die unterschiedlichen Stimmungen der Katze aus.
Die Stellung und Bewegung des Katzenschwanzes zeigen relativ deutlich in welcher Stimmung die Katze gerade ist.
Wedelt die Katze mit dem Schwanz bedeutet es nicht – wie bei einem Hund -, dass sie sich freut, sondern die Katze befindet sich eindeutig in einer Art Konflikt.
Es stürzen so viele verschiedene Eindrücke auf sie ein, das Sie hin- und hergerissen ist. Erst, wenn die Katze eine Entscheidung getroffen hat, hört sie mit dem Schwanzwedeln auf.
Lässt die Katze ihren Schwanz auf dem Boden vor- und zurückschlagen und bewegt ihn wie eine Schlange, ist das ein Zeichen für den Halter, dass die Katze spielen will. Will die Katze in Ruhe gelassen werden, wird sie ihren Schwanz waagerecht ausgestreckt ein wenig lustlos von Seite zu Seite schwingen.
Was bedeuten die verschiedenen Schwanzbewegungen und -haltungen?
Schwanz hängt locker herunter
Hängt der Schwanz in einem großen Radius nach unten und die Schwanzspitze zeigt nach oben,ist die Katze in einer ausgeglichenen Stimmung, zufrieden und entspannt.
Erhobener Schwanz
Bei der Begrüßen oder Umschmusung des Beins des Menschens ist eine liebevolle und freundschaftliche Geste.
Hoch erhobener Schwanz mit umgeklappter Schwanzspitze
Eine freundliche Begrüßung mit leichter Unsicherheit.
Hoch erhobener, zitternder Schwanz
Die Katze ist freundig erregt, wie zum Beispiel beim Markieren des „Reviers“.
Der Schwanz sieht aus wie ein Fragezeichen
Die Katze ist gut gelaunt und voller Tatendrang.
Schwanz leicht nach oben, in großen Radius
Die Katze ist aufmerksam und neugierig.
Zucken der Schwanzspitze im Schlaf
Ein sicheres Zeichen, dass die Katze träumt.
Waagerechter Schwanz mit leicht erhobener Schwanzspitze
Die Katze will in Ruhe gelassen werden, weil sie „Wichtigeres“ zu tun hat.
Schwanz seitlich nach vorn angelegt
Entweder ist die Katze sehr verlegen oder sexuelle Erregung bei einer rolligen Kätzin.
Gesenkter und gesträubter Schwanz
Die Katze fürchtet sich. Aus Angst kann eine Katze auch Angreifen – also bitte vorsichtig sein, denn Angst macht auch eine Katze unberechenbar.
Schwanz ganz nach unten gesenkt oder zwischen die Hinterbeine gezogen
Diese Schwanzhaltung ist eine Unterwerfungsgeste.
Schwanz zwischen die Hinterbeine geklemmt
Eine verängstigte Katze, die entweder von einem Tier gejagt oder von einer Gruppe ständig unterdrückt wird. Auch nach schlechten Erfahrungen kann sich eine Katze dem Menschen gegenüber so verhalten. Auch bei Krankheit oder bei Schmerzen können Katzen diese Schwanzhaltung einnehmen.
Schwanz in einem Bogen aufwärts gerichtet und gesträubt
Eine Defensivhaltung, bei der ein Angriff nicht ausgeschlossen ist.
Hoch erhobener Schwanz mit senkrecht noch oben zeigender Schwanzspitze
Kann ein Ausdruck von Wut bei der Katze sein.
Schwanz nur an der Wurzel gestreckt, hängt sonst nach unten, mit zuckender Schwanzspitze
Eine Droh- und Abwehrhaltung bei leichter Erregung.
Schwanz waagerecht ausgestreckt und gesträubt
Zeigt eine aggressive Grundstimmung mit der Breitschaft zum Angriff an.
Schnelles und ruckartiges Hin- und Herbewegen des Schwanzes
Signalisiert Erregung jeder Art. Es kann auch sein, dass die Katze sich in einer Zwickmühle befindet und nicht weiß, was sie tun soll. Die Bewegung des Schwanzes hilft der Katze ihr seelisches Gleichgewicht zu bewahren.
Hin und her peitschender Schwanz
Zeigt eine Steigerung des Erregungszustandes an. Es ist nicht auszuschließen, dass die Katze zum Angriff übergeht.
Natürlich gibt es von den vorgenannten Schwanzhaltung individuelle Abwandlungen bei jeder Katze, den jede unserer Katzen ist einzigartig.
Quelle: „Psychologie und Verhaltenstherapie der Katze“ von Petra Twardokus
Katzenfummelbrett – Anwenderbericht
In 2006 Jahr habe ich in einer Katzenzeitschrift etwas über Katzenfummelbretter (KFB) gelesen und wie leicht ein KFB selbst zu bauen ist. Ausführliche Tipps, Ideen und Fotos von anderen Katzenhaltern sind auf der Webseite Katzenfummelbrett, Spass für Katzen zu finden.
So ein KFB bietet der Katze eine neue Herausforderung. Sie muss sich ihr Leckerchen erarbeiten und findet neue Möglichkeiten dranzukommen.
Eins unserer KFBs

Für unser KFB haben wir folgende Dinge genutzt:
- Hobbyholzplatte 40 cm x 40 cm (kann auch eine große Pappe sein, z.B. eine Seite von einem größeren Karton)
- 2 Holzlatte (eckig und rund)
- 1 Plastikflasche
- 1 Küchenpapierrolle
- 2 Toilettenpapierrollen
- 1 Plastiktöpfchen, z.B. Fruchtzwergebecher
- Unterteil eines Eierkartons
Für ein KFB lassen sich eigentlich alltägliche Dinge, die im Haushalt zu finden sind, nutzen, z.B. kleine Joghurtbecher, Pappverpackungen von Käse, Dosierkugel von Flüssigwaschmittel (Kugel muss nur besonders gut ausgewaschen werden), Eierkarton, Küchenpapier- oder Toilettenpapierrollen. Der eigenen Fantasie sind dabei wenig Grenzen gesetzt.
Die eckige Holzlatte haben wir in 2 Teile gesägt, Splitter entfernt und Kanten abgerundet, Löcher in die Holzplatte und die Latte gebohrt, mit Holzdübeln und Holzleim verbunden. Die runde Holzlatte haben wir so gekürzt, dass die sie durch die Löcher der eckigen Holzlatte paßt. Dann haben wir entsprechende Löcher in die Plastikflasche gebohrt und die Flasche mit der runden Holzlatte befestigt.
In die Papprollen haben wir relativ große Löcher geschnitten, damit die Katzen mit den Pfötchen die Leckerchen auch rausfummeln können. Die Seiten der Papprollen haben wir mit Styropor verschlossen, kleine Zeitungspapierbälle tun es auch.
Befestigt haben wir die Kartons, die Papprollen und das Plastiktöpfchen mit einer Heißklebepistole. Statt Heißklebepistole geht natürlich auch Weißleim oder UHU/Patex (Trocknenzeit dabei aber beachten). Bitte aber auf Mehrkomponentenkleber verzichten, da diese giftige Dämpfe absondern können und damit gesundheitsschädlich für die Fellnasen sind.
Hier sind unsere Katzen dabei zu sehen, wie sie das neue KFB in erster Nutzung begutachten:



Unser erstes KFB ist mit wenig Aufwand entstanden.
Wir haben einfach soviele Küchenpapierrollen in einen Karton gesteckt bis alle stramm gehalten haben. Statt der Küchenpapierrollen können auch Toilettenpapierrollen genutzt werden, es kommt auf die Größe des Kartons an.
So sieht das Papierrollen-KFB bei uns aus:

Die kätzische Visitenkarte
Jedes Katzenrevier, ob drinnen oder draußen, hat sichtbare und riechbare Grenzen. Für uns Dosenöffner aber nicht, da unsere Nase draussen in der Natur nicht empfindlich genug ist. Die Revierkatze frischt regelmäßig die Grenzenmarkierungen auf, damit alle wichtigen Informationen für vorbeikommende Katzen auf dem aktuellesten Stand sind und die Grenzen nicht durch das Markieren einer anderen Katze verschoben werden.
Die riechbaren Grenzen eines Katzenreviers geben vorbeikommenden Katzen Auskunft über die Revierkatze, wie Geschlecht, Alter und Anwesenheit im Revier.
Katzen markieren nicht nur mit Urin, sondern auch mit Kot und Kratzen. Kratzen ist nicht nur wichtig für die Krallenpflege, sondern zeigt auch die sichtbaren Grenzen des Katzenreviers. Daher ist die „richtige“ Plazierung von verschiedenen Kratzmöglichkeiten, wie Kratzbaum, Kratzecke etc., in der Wohnung sehr wichtig und sollte in „Zusammenarbeit“ mit der Katze erfolgen. Auch Kot, der z.B. im Garten an bestimmten Stellen zu finden ist, ist eine Reviermarkierung.
Sowohl Kater als auch Katzen markieren! Kastrierte Katzen markieren weniger und oft ohne Urinspritzer im Gegensatz zu unkastrierte Katzen. Die Katze steht dabei mit dem Hinterteil zu dem meisten senkrechten zu markierenden Objekt, der Schwanz fängt an zu zittern und Urin wird gespritzt. Es kommt auch vor, dass die Katze mit den Hinterpfoten anfängt auf der Stelle zu trippeln. Nach erfolgter Markierung wird die gesetzte Duftnote meist noch schnell abgeschnuppert.
Das Markieren der Reviergrenzen, ein für die Katze artgerechtes Verhalten, ist im Zusammenleben mit uns Doseneöffnern in der Wohnung ein wenig erwünschtes Verhalten. Denn nicht nur vorbeikommende Katzen nehmen den Uringeruch wahr, sondern auch die menschliche Nase, denn in der Wohnung konzentrieren sich die Gerüche.
Ganz wichtig ist, dass die markierten Stellen geruchsfrei gereinigt werden, denn die im Katzenurin enthaltenen Bakterien sind der Geruchsauslöser. Zur Reinigung markierter Stellen sollten keine Reiniger benutzt werden, die Ammoniak enthalten, da Ammoniak dem Katzenurin geruchlich sehr nahe kommt und die Katze durchaus zum wiederholten Markieren „verführen“ kann.
Sind die markierten Stellen gereinigt, sollten die beliebtesten Stellen mit einem Pheromonspray (wie z.B. Felifriend) besprüht werden. Das Pheromonspray vermittelt der Katzen ein Wohlfühlgefühl, das erneutes Markieren als nicht notwendig erscheint. Außerdem können auch kleine, vorübergehende „Sperren“ helfen, die Katzen von den beliebtesten Stellen abzuhalten.
So eine „Sperre“ läßt sich schnell und einfach aus Pappe und doppelseitigem Klebeband bauen. Katzen meiden Stellen, an denen ihre Pfötchen auf Klebeband treten.




