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Mit Licht gegen Depressionen
Es ist Winter, die dunkle Jahreszeit. Die Tage sind kurz und Sonne ist nur selten zu sehen. Viele Katzen leidet in dieser Jahreszeit unter Depressionen und Sie als Dosenöffner (Halter) machen sich ernsthaft Sorgen. Die Katze schläft nur den ganzen Tag an einem Platz und sinkt ganz tief in ein schwarzes seelisches Loch. An manchen Tagen steht sie nicht einmal auf, um zu fressen oder zu trinken.
Zum Hintergrund: Auch unsere Katzen können unter Depressionen leiden. Ihnen geht es nicht anders als manchen Menschen, denen Herbst und Winter aufs Gemüt schlagen, weil es nur wenig Sonne gibt und die Tage kürzer sind.
Was ist unter Depressionen zu verstehen? Depressiv (lat. deprimere „niederdrücken“) bezeichnet umgangssprachlich einen Zustand psychischer Niedergeschlagenheit.
Ich empfehle dem Dosenöffner dann ihrer Katze eine Lampe mit weichen weißen Licht an den Schlafplatz zu stellen. Die Lampe strahlt nicht nur Wärme, sondern auch Licht, Helligkeit, aus. Lampen mit den heute oft üblichen Sparbirnen sind hier nicht empfehlenswert, da diese keine Wärme abgeben.
Anfangs weiß die Katze nicht genau, was sie von der eingeschalteten Lampe halten soll. Sie schnuppert dann am Fuß der Lampe herum und legt sich dann doch wieder auf den gewohnten Schlafplatz. Allerdings schläft sie nach kurzer Zeit nicht sofort wieder ein, sondern beginnt meist sich intensiv(er) zu putzen.
Die Dosenöffner, die dieser Empfehlung gefolgt sind, können sehen, dass die Katze förmlich auf blüht. Geputzt hatte sich die Katzen in den letzten Tagen (bevor die Lampe da war) immer nur kurz. Jetzt ist vieles ganz anders. Nach dem intensiven Putzen steht die Katze oft nochmal auf um ein „Häppchen“ zu fressen. Bevor die Katze sich wieder zurück zum Schlafplatz aufmacht, trinkt sie dann öfters noch etwas Wasser.
Zurück am Schlafplatz kuschelt sich die Katze gemütlich und für uns Dosenöffner schon fast freudig unter der eingeschalteten Lampe ein und schläft ein. So oder in dieser Art verändert sich das Verhalten der Katze.
In den nächsten Tagen ist oft eindeutig zu beobachten, dass die Katze wieder aktiver wird. Sie geht ihrem normalen Tagesrhythmus wieder verstärkt nach, aber die Lampe muss eingeschaltet bleiben.
Sie, als Dosenöffner, freuen sich, dass es Ihrer Katze wieder gut geht und einige beschreiben mir den Zustand der Katze wie folgt „Es geht ihr so gut wie seit langem nicht mehr. Sie hat jetzt eine neue Freundin – die Lampe. Ohne diese neue Freundin geht nichts mehr. Sie liebt diese Lampe über alles. Sie ist ausgeglichener, verschmuster, redet (maunzt) viel mehr, ihr für sie erkennbarer Gesichtsausdruck ist ganz anders.“.
Nachdem das Wetter im Frühling jetzt öfter wieder sonnig ist, braucht die Katze ihre neue Freundin seltener, aber ganz ohne geht es noch nicht. Die Entwöhnung sollte langsam geschehen und kann über eine Zeitschaltuhr oder vom Dosenöffner gesteuert werden.
Der Sommer wird hoffentlich sonnig und warm, denn die Katze muss gezielt wie auch wir Dosenöffner Helligkeit und Wärme über den Sommer „tanken“. Im nächsten Herbst/Winter wird sie dann zusätzlich zur Lampe davon „zehren“.



