Chippen
Wie auch ich, so haben Sie als Katzenhalter bestimmt schon mal überlegt, ob seine Katze(n) gechippt und damit registriert werden sollten. Auch, wenn es derzeit keine generelle Kennzeichnungspflicht gibt, in Berlin und Hamburg zum Beispiel, ist es schon Pflicht.
Für die Freigängerkatzen, die viel draußen unterwegs sind, ist das Chippen und Registrieren eine sichere Möglichkeit eine bei ihnen entlaufene und wo anders zugelaufene Katze zu identifizieren.
Auch im schlimmsten Falle, da wo die Katze irgendwo verletzt oder tot gefunden wurde, kann dem Halter Gewissheit über den Verbleib seiner Katze gegeben werden.
Bei reinen Hauskatzen überlegen Sie sich als Katzenhalter bestimmt, warum Sie die Katze beim Tierarzt chippen lassen sollten, denn diese Katze ist ja eine reine Hauskatze. Aber auch eine Hauskatze kann es mal schaffen aus der sicheren Wohnung auszubüxen oder erschreckt in die falsche Richtung zu laufen und dann wird es oftmals schwierig das entlaufene Tier eindeutig zu identifizieren.
Zum Hintergrund: Das Chippen ist heute neben dem Tätowieren eine gängige Kennzeichnungsmethoden, um sein Tier im Verlustfall eindeutig zu identifizieren. Der 12 Millimeter große Chip hat eine eindeutige Buchstaben-Zahlenkombination, die weltweit nur einmal vergeben ist. Er wird meist an der linken Halsseite injiziert. Die Injektion des Chips ist für das Tier vollkommen schmerzlos und wird vom Tierarzt ohne Narkose vorgenommen. Die Tätowierung erfolgt unter Narkose. Nachteil der Tätowierung als Kennzeichnung ist, dass die Tätowierung mit der Zeit verblassen kann und nicht so eindeutig in der Codierung ist, wie der Chip, denn jeder Tierarzt hat seine eigene Methode einen Code zu „erstellen“.
Haben Sie den Entschluß getroffen, dass die Katze einen Chip bekommt, sollte Sie als verantwortungsbewusster Katzenhalter auch die Registrierung nicht vergessen. Denn der Chip hilft nichts, wenn die Katze nicht auch registriert wurde. Im Verlustfall müsste die Katze unnötig lange im Tierheim sitzen, bis der Halter ermittelt werden kann oder die Katze kann gar nicht dem Halter zurückgebracht werden, obwohl sie gechippt wurde.
Bei TASSO e.V kann die Katze kostenlos registriert werden. Bei der Registrierung werden die Halter- und Tierdaten in der Datenbank mit der Chipnummer verknüpft. Anhand der Nummer können Sie dann als der Besitzer eindeutig festgestellt werden.
TASSO ist das größte Haustierzentralregister in Europa. 4,6 Millionen Tiere genießen bereits Sicherheit und Schutz durch die Registrierung. Ohne Registrierung hat ein entlaufenes Tier kaum eine Chance, seinen Besitzer wieder zu sehen. TASSO vermittelt pro Jahr über 50.000 vermisste Tiere zurück und ist für Hilfesuchende rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr erreichbar.
Quelle u.a.: TASSO


